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Katholische Betriebsseelsorge
Diözese Rottenburg-Stuttgart
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Bischofsbesuch Liebherr
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Uwe Renz

Ulm

Betriebliche Kontakte

Die Betriebsseelsorge Ulm sucht Kontakt in die Betriebe in der Region.

Betriebsseelsorge ist Kirche am Ort der Arbeit

Die Betriebsseelsorge Ulm sucht Kontakt in die Betriebe und Einrichtungen in Ulm, dem Alb-Donau-Kreis und dem Landkreis Biberach.

Ein erstes Anliegen der betrieblichen Arbeit der Betriebsseelsorge Ulm ist es, von den arbeitenden Menschen mehr über ihre Situation zu erfahren. 

Wie geht es den Menschen bei ihrer Erwerbsarbeit? Was sind die spezifischen Belastungen? Wo können sich Menschen durch Arbeit entfalten? Wo hindert sie Arbeit am guten Leben?

Verschiedene Zugänge

Der Zugang in die Betriebe ist vielfältig. Kontakte zu Betriebs- und Personalräten und überbetriebliche Netzwerke spielen eine zentrale Rolle. Aber auch sogenannte Betriebseinsätze des Betriebsseelsorgers bieten einen Zugang. Bei diesen Betriebseinsätzen arbeitet der Betriebsseelsorger für mehrere Wochen als ungelernter Arbeiter in einem Betrieb oder einer Einrichtung mit und lernt so die Situation der Kolleginnen und Kollegen vor Ort kennen.

"Wissen, was los ist" ist Voraussetzung für anknüpfende Begleitung und Unterstützungsangebote.

Solidarität

Wo Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer und deren Vertretungen für gute und würdige Arbeit und mehr Gerechtigkeit in der Arbeitswelt eintreten, da zeigt sich Betriebsseelsorge solidarisch.

Seelsorgerische Begleitung

Wo Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer und deren Vertretungen durch ihre Arbeit besonders belastet sind oder leiden, da hört Betriebsseelsorge zu, unterstützt und erkundet gemeinsam mit den Betroffenen Wege aus der Situation.

Position beziehen

Die Betriebsseelsorge hat ihre eigene, ethisch begründete Position zu Fragen aus Gesellschaft und Arbeitswelt. Inspiration dafür bieten die biblische Offenbarung und die katholische Soziallehre. Kern dieser Position ist eine die biblische Option für die Schwachen und Machtlosen.

Die Betriebsseelsorge bringt diese Position im betrieblichen, gesellschaftlichen und kirchlichen Umfeld zur Sprache. Was gegen unsere Vorstellungen von guter Arbeit und gutem Leben verstößt, das nennen wir auch gegen Widerstand beim Namen.

Vernetzung

Die Betriebsseelsorge beteiligt sich und pflegt überbetriebliche Netzwerke wie Betriebsrätetreffs, Arbeitskreise, Bündnisse und Aktionen. Ziel ist die Bündelung von Kräften, die gute und würdige Arbeit zu ihrer Sache machen. Ein enger Kontakt zu den DGB-Gewerkschaften ist darin begründet.

Ziel betrieblicher Kontakte ist das Ziel betriebsseelsorgerischer Arbeit: Eine Wirtschaft, die gutes Leben für alle möglich macht.

Wichtige Partner bei der Vernetzung in die Betriebe sind auch die SozialberaterInnen, die es vor allem in größeren Betrieben in der Region gibt. Sie sind die ersten AnsprechpartnerInnen bei persönlichen Problemen. In Kooperation mit Betriebsräten und Personalverantwortlichen suchen sie nach Lösungen bei Konflikten im Betrieb.