Kundgebung 1. Mai
Betriebsseelsorge und KAB zum Tag der Arbeit am 1. Mai 2026
Unter dem Motto „Erst unsere Jobs, dann eure Profite“! ruft der Deutsche Gewerkschaftsbund am 1. Mai 2026 zu Solidarität, sozialer Gerechtigkeit und den Rechten der Beschäftigten auf.
Die Betriebsseelsorge der Katholischen Kirche im Dekanat Göppingen-Geislingen und die KAB unterstützen diese Anliegen ausdrücklich und stehen für ein menschliches und wertschätzendes Miteinander in der Arbeitswelt – besonders in Zeiten zunehmender Unsicherheit.
„Die Würde jedes Menschen muss im Zentrum stehen“, so Betriebsseelsorger Diakon Norbert Köngeter. Zum 1. Mai 2026 setzt der Deutsche Gewerkschaftsbund mit seinem Motto „Erst unsere Jobs, dann eure Profite“ ein klares Signal: Wirtschaftliche Entscheidungen müssen zuerst Beschäftigung, gute Arbeitsbedingungen und soziale Sicherheit schützen – erst danach dürfen Renditeziele kommen.
Diese Priorität ist mit der Sozialposition der katholischen Kirche gut anschlussfähig. In der katholischen Soziallehre gilt die Würde der Arbeit und der Vorrang der Person: Arbeit ist nicht bloß Kostenfaktor, sondern Ausdruck menschlicher Selbstverwirklichung; Kapital und Eigentum haben eine soziale Verpflichtung und müssen dem Gemeinwohl dienen. Entsprechend betont die Kirche den Vorrang der Arbeit vor dem Kapital und unterstützt Prinzipien wie gerechten Lohn, Mitbestimmung und Schutz vor Ausbeutung.
Wer „Jobs vor Profite“ formuliert, fordert genau das ein: eine Wirtschaft, die dem Menschen dient!
Vertreterinnen und Vertreter der KAB und der Betriebsseelsorge sind am 1. Mai auf der Kundgebung mit einem eigenen Stand auf dem Schillerplatz in Göppingen vertreten. Beginn 10.00 Uhr.