Popcorn and Conversation auf dem Marktplatz am Samstag, 8. März von 9.30 – 13 Uhr
„Weil es sich lohnt – Entgelttransparenz jetzt!“
In diesem Jahr beschäftigt sich die Equal Pay Day Kampagne mit der Bedeutung von Entgelttransparenz für eine geschlechtergerechte Bezahlung und der Umsetzung der EU-Entgelttransparenzrichtlinie ins deutsche Recht bis 2026. Diese nimmt Arbeitgeberinnen und Arbeitgeber in die Pflicht, zu definieren und zu kommunizieren, nach welchen Kriterien sie wie bezahlen. Die Richtlinie fordert die Auseinandersetzung der Arbeitgeberinnen und Arbeitgebern mit den eigenen Lohnstrukturen und unterstützt die Durchsetzung transparenter und fairer Entgeltsysteme. Das ist eine grundlegende Voraussetzung für die Schließung der Lohnlücke zwischen Frauen und Männern und ein wichtiger Schritt hin zu equal pay!
Eine Tüte Popcorn genießen und über die Forderung der Kampagne ins Gespräch zu kommen, dazu haben die IG Metall Frauen Ulm/Biberach, DGB Frauen und die kath. Betriebsseelsorge in Kooperation mit der Lokalen Agenda Geschlechter Gerecht der Stadt Biberach eingeladen!
Die Frauen der Gewerkschaften und die kath. Betriebsseelsorge fordern am internationalen Frauentag mehr Gleichstellung durch:
- Lohngerechtigkeit: Gleicher Lohn für gleiche und gleichwertige Arbeit sowie bessere Bezahlung und Arbeitsbedingungen in Berufen, in denen viele Frauen tätig sind.
- Entlastung für Eltern: Verlässliche Kinderbetreuung und eine faire Aufteilung der Elternzeit zwischen Müttern und Vätern.
- Unterstützung für Pflegende: Angebote zur Vereinbarkeit von Pflege und Beruf sowie finanzielle Leistungen für Menschen, die aufgrund von Pflegeverantwortung ihre Arbeitszeit reduzieren.
- Gewaltschutz: Verpflichtung der Arbeitgeber, ein gewalt- und belästigungsfreies Arbeitsumfeld zu schaffen.
Beim Thema Lohngerechtigkeit hat sich etwas getan. So ist die Entgeltlücke zwischen Männern und Frauen zuletzt im Bundesschnitt um zwei Prozentpunkte auf 16 Prozent gesunken. Deshalb fällt der Equal Pay Day dieses Jahr auf den 7. März. Allerdings sticht Baden-Württemberg mit einem Gender Pay Gap von 19 Prozent immer noch als Schlusslicht im Ländervergleich hervor.